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Solo… più piano

Axel Trolese, Pianist und im vergangenen Jahr Gewinner des Premio Roberto Mellini, spielt Werke von R. Schumann, I. Albeniz und F. Chopin auf dem historischen Bechsteinflügel im Kaisersaal der Hofburg.

Freitag, 16. August 2019
Beginn: 20.30 Uhr
Kaisersaal der Hofburg

Eintritt: freiwillige Spende

Im Rahmen des Festivals Più Piano.
Eine Veranstaltung der Associazione Culturale Ars Modi in Zusammenarbeit mit Premio Roberto Mellini, Pro Cultura Brixen und der Hofburg Brixen.

Axel Trolese wurde 1997 in Genzano geboren und begann, fasziniert von einem Wandklavier in seinem Elternhaus, im Alter von fünf Jahren, mit dem Klavierspiel. Sein Klavierstudium schloss er am Konservatorium Monteverdi in Cremona bei Maurizio Baglini ab. Heute lebt er sowohl in Paris, wo er soeben einen weiteren Studientitel am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris (Studium bei Denis Pascal) erworben hat, als auch in Rom, wo er die Accademia di Santa Cecilia (Studium bei Benedetto Lupo) besucht.

Als sensibler Interpret französischer Musik nahm er 2016 seine erste Einspielung „The Late Debussy: Edutes & Epigraphes Antiques“ auf, die von Medien wie Repubblica, Musica, Amadeus, dem Giornale della Musica und dem Corriere dello Spettacolo großartige Bewertungen erhielt.

Trolese nahm mit großem Erfolg an mehreren Wettbewerben wie der „Ettore Pozzoli International Piano Competition“, dem „Premio Venezia“, dem „Grand Prix Alain Marinaro“ und dem „Premio Italia Giovane“ teil.

Er trat bisher in zahlreichen wichtigen Konzerthäusern in Europa und der ganzen Welt sowie bei Festivals auf, darunter dem Auditorium Parco della Musica in Rom, dem Teatro La Fenice in Venedig, in den italienischen Kulturinstituten von Paris und Budapest, in der Millenium Concert Hall in Peking, der amerikanischen Botschaft in Paris, der Abbazia di Beaulieu in Hampshire, der Académie de France und dem Quirinalspalast in Rom, dem Amiato Piano Festival, dem Musée des Beaux-Arts in Rouen, der Accademia Filarmonica Romana, der Weimarhalle in Weimar und der Fazioli Concert Hall in Sacile. Einige seiner Konzerte wurden direkt von Radio3, France Musique und dem Venice Classic Radio übertragen. Im Bereich der Kammermusik musizierte Trolese zusammen mit dem Quartetto di Cremona und dem Quartetto Guadagnini. Er trat mit Orchestern wie den Jenaer Philharmonikern auf und arbeitete mit Dirigenten wie Markus L. Frank, Ovidiu Balan und Jesús Medina zusammen.

Trolese war auch in einer Dokumentation von ARTE über den italienischen Komponisten Roffredo Caetani zu sehen: Darin erklärte und spielte er einige Klavierwerke von Caetani auf dessen Bechstein-Flügel, einem Geschenk von Franz Liszt. Außerdem wirkte er in der Masterclass-Dokumentation „Dentro la musica“ mit Roberto Prosseda auf SkyClassica mit. Im Kurzfilm „Danza Macabra“ des italienischen Regisseurs Antonio Bido, inspiriert von der gleichnamigen Sinfonischen Dichtung von C. Saint-Saëns, verkörperte Trolese den Hauptdarsteller und Pianisten.

Ab Oktober 2019 wird sich Trolese als „Artist in Residence“ an der Chapelle Musicale Reine Elisabeth in Waterloo bei Louis Lortie weiterbilden.

Weitere Informationen auf der Webiste von Axel Trolese.