Gold und Silber

Südtiroler Kirchenschätze vom Mittelalter bis zur Säkularisation

Die Sonderausstellung vermittelt einen repräsentativen Querschnitt zum Thema Goldschmiedekunst in Südtirol, wobei die ausgewählten Stücke von der Romanik bis in den späten Barock reichen.
Nicht alle kostbaren Objekte wurden in den Goldschmiedewerkstätten von Bozen, Brixen, Meran oder Bruneck gefertigt. Viele kamen als Importstücke vorwiegend aus Augsburg hierher und wurden auf den großen Märkten und Messen in Umlauf gebracht. Die Ausstellung zeigt zahlreiche herausragende Stücke einer wertvollen kirchlichen Schatzkunst, zu der neben barocken Kelchen und spätgotischen Monstranzen auch Lavabogarnituren, Bischofsstäbe, Leuchter und Rauchfässer gehören. Erstmals seit Jahren werden die kostbaren Silberbüsten aus dem Brixner Domschatz gezeigt.
Eine Ausstellung des Diözesanmuseums Hofburg Brixen mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Gemeinschaft (Interreg III) und der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol.
Mayrl-Pierlinger-Garnitur_Bozen
Messkännchen der Mayrl-Pierlinger-Lavabo-Garnitur, Georg Ignatius Christoph Baur, Augsburg, 1773/75, Silber, getrieben und vergoldet, Dompfarrkirche Maria Himmelfahrt Bozen
Unsere Partnerausstellungen
Augsburg, Diözesanmuseum St. Afra 3.5.–27.7.2003
Gold und Silber: Augsburgs glänzende Exportwaren
Stams, Stift Stams 1.7.– 10.10.2004
Gold und Silber: sakrale Kostbarkeiten aus Tirol