Das Meisterwerk existiert nicht – Zeris Welt von der Accademia Carrara in Bergamo bis zur Gegenwart

Federico Zeri (1921–1998) gilt als einer der größten Kunsthistoriker Italiens. Durch seine Zuschreibungen anonymer Gemälde und seine Entdeckungen verschollener Werke hat er sich sowohl um die Kunstgeschichte verdient gemacht als auch seine überragenden Kenntnisse unter Beweis gestellt.

Die Ausstellung zeigt neben einer Auswahl von rund 50 Skulpturen, die Federico Zeri der Accademia Carrara geschenkt hat, auch Videodokumente, welche die Accademia Carrara systematisiert und gesammelt hat, sowie zwei Gemälde von Künstlern der Renaissance (Kain tötet Abel von Mariotto Albertinelli, Madonna mit Jesuskind von Cosmè Tura), die Federico Zeris Forschungs- und Zuschreibungsarbeit dokumentieren. Anhand von drei Werken zeitgenössischer Künstler wird versucht, Federico Zeris Kunstkennerblick nachzuvollziehen.

Herkules im Garten der Hesperiden Filippo Tagliolini ? 2. H. 18. Jh. Accademia Carrara, Bergamo
Herkules im Garten der Hesperiden
Filippo Tagliolini ?
2. H. 18. Jh.
Accademia Carrara, Bergamo

Veranstalter
Autonome Provinz Bozen – Südtirol, Abteilung Italienische Kultur, Kulturamt in Zusammenarbeit mit der Accademia Carrara von Bergamo und dem Diözesanmuseum Hofburg Brixen

Kuratoren
Maria Cristina Rodeschini, Direktorin der Accademia Carrara
Johann Kronbichler, Direktor des Diözesanmuseums Hofburg

Kuratorin der zeitgenössischen Abteilung
Paola Tognon