Das Gold der Etrusker – Die Zeichen der Macht

2007 zeigt das Diözesanmuseum in der Hofburg Brixen eine außergewöhnliche Sonderausstellung zum Thema „Das Gold der Etrusker“, die in suggestiven Räumen zu einer Begegnung mit der Alten Geschichte führt. Die in enger Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Museum in Florenz kuratierte Schau bringt erstmals kostbare Goldschmiedearbeiten, ornamental gestaltete Schmuckgegenstände sowie Bronze- und Steinarbeiten der Kultur der Etrusker nach Südtirol. Den thematischen Schwerpunkt bilden Gegenstände und Schmuckstücke einer hochentwickelten Handwerkskunst. Diese sind es, die nicht zuletzt von den Anstrengungen und der handwerklichen Bravour der Etrusker in der Materialbearbeitung zeugen. Bevor das Gold vorwiegend zur Herstellung von Frauenschmuck verwendet wurde, stand es neben Silber und Elfenbein zeichenhaft für Würde und Macht.

Etrusker_Armeifen
Armreifen, Gold, Filigrandekor und Treibdekor, 1. Viertel 7. Jh. v. Chr., Museo Archeologico Nazionale Florenz

Die Ausstellung verbindet in ihrem Konzept Fragen nach der politischen und wirtschaftlichen Macht des wertvollen Materials mit solchen nach dem kunsthandwerklichen Vermögen, das Gold zu formen und in seiner Bearbeitung schöpferische Kraft wirksam werden zu lassen. Im Rahmen der Ausstellung finden sich großartige Schätze einer antiken Kultur, von dessen Archäologie ein nicht unbedeutender Beitrag zur Geschichte ausging.

Im November ist die Ausstellung geschlossen.