Führungen

Stille und Besinnlichkeit erwarten die Besucherinnen und Besucher in der weihnachtlichen Hofburg. Besuchen Sie die Krippensammlung und die Ausstellung Tiroler Weihnacht mit Werken von J. B. Oberkofler. Der Christbaum im Kaisersaal bringt einen Hauch von Weihnachten in die ehemaligen Wohnräume.

Führungen können für Gruppen ab 10 Personen zu den Öffnungszeiten gebucht werden.

Führungen nach Vormerkung
Für Gruppen ab 10 Personen: 8 € pro Person (Eintritt und Führung)
Mit BrixenCard, MuseumobilCard, MuseumCard: 4 € pro Person (Eintritt und Führung)

Führungen für Schulklassen und Kindergruppen nach Vormerkung
Eintritt und Führung pro Schüler: 2,50 €

Information und Anmeldung

Renaissance im Gebirge

Die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts hat in künstlerischer, kultureller und religiöser Sicht höchst Interessantes und Spannendes zu bieten. Die Kunst in Südtirol in dieser Zeit ist Thema der Führung durch die Sonderausstellung „Renaissance im Gebirge. Der Maler Bartlme Dill Riemenschneider und seine Zeit“. Den Schwerpunkt bildet die religiöse Tafelmalerei. Dazu kommen ausgewählte Skulpturen, Kachelöfen sowie Werke der Buchmalerei, der Schatzkunst und der Glasmalerei.
Beginn: 14 Uhr
Preis: Eintrittskarte in der jeweiligen Preiskategorie (8 € Erwachsene, Ermäßigungen für Senioren, Studenten u.a.). Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.
Predigt von Paulus auf dem Areopag. Epitaph für Paul Hölzl, gemalt von Paul Luckner, 1537

Kunstwerk des Monats Juli 2017

Papst Johannes Paul II.
Lesley de Vries (1926–2012), ca. 1985
Acryl auf Spanplatte, 169 x 138 cm
Aus Privatbesitz

Wie eine Momentaufnahme wirkt das Porträt von Papst Johannes Paul II. (1920–2005). Stehend, mit erhobener Hand scheint er segnend auf den Betrachter des Bildes zuzugehen. Offen und freundlich wirkt er, mit einem wachen Blick und einem gütigen Lächeln im Gesicht. Die Aufgabe des Seelsorgers, des guten Hirten, rückt der Künstler in den Vordergrund – und zeigt den Papst dementsprechend nicht in seiner Alltagskleidung – der weißen Soutane und dem Pileolus (Käppchen) –, sondern in liturgischer Gewandung: in einer weißen Kasel, mit der Mitra auf dem Kopf und der Ferula, dem Kreuzstab, in der Hand. Die Ferula auf dem Gemälde lässt sich eindeutig bestimmen: Sie wurde vom neapolitanischen Bildhauer Lello Scorzelli für Papst Paul VI. geschaffen, der sie bei der Abschlussfeier des Zweiten Vatikanischen Konzils am 8.12.1965 erstmals trug. Papst Johannes Paul II. verwendete zeit seines Lebens vor allem Scorzellis Kreuzstab mit dem nach vorn gebeugten Corpus Christi. Was der Künstler Lesley de Vries in den 1980er Jahren noch nicht ahnen konnte: Scorzellis Kreuzstab mit dem leidenden Christus sollte vor allem in den letzten, von Krankheit gezeichneten Lebensjahren von Papst Johannes Paul II. dessen Bild in der Öffentlichkeit maßgeblich prägen.

Das Gemälde geht auf einen Auftrag der Vatikanischen Kongregation im Jahr 1984 zurück. Johannes Paul II. war zu diesem Zeitpunkt erst seit wenigen Jahren – seit 1978 – im Amt. Auf seinen zahlreichen Reisen suchte der Papst immer wieder die Nähe zu den Gläubigen. Sprühend vor Lebensfreude zeigt er sich auch auf dem farbenfrohen Gemälde. Der spontane Duktus des Pinselstrichs und die kräftigen Signalfarben unterstreichen die Kraft des charismatischen Papstes.

Lesley de Vries (1926–2012) verbrachte den Großteil seines Lebens in Klausen. Er wurde 1926 in Paraguay geboren. Sein Vater mit niederländischen Wurzeln stammte aus England, seine Mutter aus Mailand. Nach dem frühen Tod der Eltern wuchs er bei einem Onkel in Dresden auf. Nach Kriegsende 1945 entschloss sich Lesley de Vries nach Costa Rica auszuwandern, blieb jedoch auf dem Weg zur Einschiffung nach Genua in Klausen „hängen“. Von dort aus unternahm er mehrere Studienreisen nach Rom, Paris und Capri. Seit den 1950er Jahren war Lesley de Vries vor allem als Fotograf tätig. Erst 1972 präsentierte er seine Malerei der Öffentlichkeit. Es folgten zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland sowie Preise und Auszeichnungen. Am 28. Jänner 2012 starb der Maler, Grafiker und Schriftsteller. Werke von Lesley de Vries befinden sich beispielsweise in der Galleria Nazionale in Rom, der Galleria Civica in Mailand oder dem Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck sowie in Südtiroler Museen und Privatsammlungen im In- und Ausland.

(Text: Johanna Bampi, Foto: Harald Kienzl)

Präsentation
Das Kunstwerk des Monats wird am Dienstag, 4. Juli 2017 um 16 Uhr vorgestellt. Der Eintritt zur Präsentation ist frei. Anschließend ist es bis zum 31. Oktober 2017 zu sehen.

Führungen – auf Sie zugeschnitten

Führungen durch die Hofburg und/oder die Sonderausstellungen können für Gruppen ab 10 Personen von März bis Oktober 2017 zu den Öffnungszeiten gebucht werden. Eine rechtzeitige Anfrage ist erforderlich.

Führungen nach Vormerkung
Für Gruppen ab 10 Personen: 9 € pro Person (Eintritt und Führung)
Mit BrixenCard, MuseumobilCard, MuseumCard: 4 € pro Person (Eintritt und Führung)

Führungen für Schulklassen und Kindergruppen nach Vormerkung
Eintritt und Führung pro Schüler: 2,50 €

Information und Anmeldung

Ein Sommerabend im Museum

Wollen Sie wissen, wie die Brixner Fürstbischöfe gewohnt haben? Oder warum romanische Skulpturen große Augen und gotische Madonnen liebliche Gesichtszüge haben? Und wie Paul Trogers Entwurf für das riesige Deckenfresko im Brixner Dom aussieht? Die Antworten auf diese und ähnliche Fragen finden Sie in der Brixner Hofburg.

Die Abendführung beginnt mit einem Glas Wein im Innenhof. Die Sonderausstellung und die Krippensammlung sind abends geschlossen.

Juli und August 2017, jeden Mittwoch um 20.30 Uhr

Eintritt und Führung
Erwachsene: 8 €
Erwachsene mit Brixencard/Museumcard/Museumobilcard 3 €
Kinder ab 13 J.: ermäßigt

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Der Domschatz von Brixen

Der Brixner Domschatz zählt zu den bedeutenden Domschatzkammern im Alpenraum und dokumentiert hauptsächlich die sakrale Kunst- und Kulturentwicklung des Mittelalters und des Barock. Zu den ältesten und kostbarsten Stücken gehören die Adlerkasel aus dem 10. Jh. und die spätgotischen Reliquiare. Nicht alle Goldschmiedeobjekte wurden in den Werkstätten von Bozen, Brixen, Meran oder Bruneck gefertigt. Viele kamen als Importstücke aus Venedig, Limoges und Augsburg hierher.

Beginn: 14 Uhr
Preis: Eintrittskarte in der jeweiligen Preiskategorie (8 € Erwachsene, Ermäßigungen für Senioren, Studenten u.a.). Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.

Adlerkasel
Adlerkasel, byzantinische Purpurseide, 10. Jh.

Der Domschatz von Brixen

Der Brixner Domschatz zählt zu den bedeutenden Domschatzkammern im Alpenraum und dokumentiert hauptsächlich die sakrale Kunst- und Kulturentwicklung des Mittelalters und des Barock. Zu den ältesten und kostbarsten Stücken gehören die Adlerkasel aus dem 10. Jh. und die spätgotischen Reliquiare. Nicht alle Goldschmiedeobjekte wurden in den Werkstätten von Bozen, Brixen, Meran oder Bruneck gefertigt. Viele kamen als Importstücke aus Venedig, Limoges und Augsburg hierher.

Beginn: 14 Uhr
Preis: Eintrittskarte in der jeweiligen Preiskategorie (8 € Erwachsene, Ermäßigungen für Senioren, Studenten u.a.). Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.

Bergkristallkreuz
Altarkreuz, Venedig um 1400, Silber vergoldet, Bergkristall, Edelsteine

Ein Sommerabend im Museum

Wollen Sie wissen, wie die Brixner Fürstbischöfe gewohnt haben? Oder warum romanische Skulpturen große Augen und gotische Madonnen liebliche Gesichtszüge haben? Und wie Paul Trogers Entwurf für das riesige Deckenfresko im Brixner Dom aussieht? Die Antworten auf diese und ähnliche Fragen finden Sie in der Brixner Hofburg.

Die Abendführung beginnt mit einem Glas Wein im Innenhof. Die Sonderausstellung und die Krippensammlung sind abends geschlossen.

Juli und August 2016, jeden Mittwoch um 20.30 Uhr

Eintritt und Führung
Erwachsene: 8 €, mit Brixencard/Museumcard/Museumobilcard 3 €
Kinder ab 13. J.: ermäßigt

Internationaler Museumstag

Programm

11.30 Uhr: Führung durch die Hofburg in deutscher Sprache

13.30 – 16.30 Uhr: Es waren einmal … die Ansichtskarten
Für Kinder ab 6 Jahren
Wer erinnert sich noch an den Moment, als während der Ferien Ansichtskarten für Verwandte und Freunde ausgesucht, geschrieben und frankiert wurden? Am Nachmittag gestalten Kinder ihre eigenen Ansichtskarten, schreiben Text und Adresse und überraschen Großeltern, Verwandte und Freunde mit ganz besonderen Postkartengrüßen.

Eintritt frei

Informationen zum Internationalen Museumstag in den anderen Museen Südtirols finden Sie hier:
http://www.provinz.bz.it/museen/themen/internationale-museumstag.asp

 

Der hl. Josef in der Kunst

Die Themenführung konzentriert sich auf verschiedene Darstellungen des hl. Josef in der mittelalterlichen und barocken Kunst.

19. März 2015, 15 Uhr

Glantschnigg_RuheaufderFlucht
Ruhe auf der Flucht nach Ägypten, Ulrich Glantschnigg, um 1710