Beauty Case. Die Schönheit der Schöpfung bewahren

Conservare – Conversare. Was ist erhaltenswürdig? Wie ist das Verhältnis von Schönheit und Bewahrung – im Museum, in der Natur, in unserer Gesellschaft? Der Dialog von Kunstschätzen im Museum mit Werken zeitgenössischer Kunst enthüllt die Hofburg in Brixen als Beauty Case.

AliPaloma, Nicolò Degiorgis, Jasmine Deporta, Karin Ferrari, Kalter König, Manuela Kerer, Linda Jasmin Mayer, Petra Polli und Maria Walcher schufen eigens für die Ausstellung ein Kunstwerk.

46°36’03.6“N 11°09’41.0″E
Petra Polli
Wandmalerei, Tusche, 2019

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Künstlerbund, dem Institut De Pace Fidei und der Brixner Initiative Musik und Kirche.

Öffnungszeiten der Ausstellung
31.8.–30.9.2019
täglich 10–18.30Uhr
1.–31.10.2019
Dienstag bis Sonntag
10–17 Uhr

Martin Rainer. Das Werk vor dem Werk

Erstmals werden die Modelle des Bildhauers Martin Rainer (1923–2012) in einer Ausstellung gezeigt. Sie sind eine Art „Juwelierarbeit“ in Gips und geben Einblick in den Arbeitsprozess des Künstlers.

Modell für die Stiftskirche Innichen: Volksaltar, Ambo und Tabernakel

Öffnungszeiten der Ausstellung
15.6.–30.9.2019
täglich 10–18.30Uhr
1.–31.10.2019
Dienstag bis Sonntag
10–17 Uhr

Zu Tisch beim Fürstbischof

Wiener Porzellan, glänzendes Tafelsilber, edler Wein und erlesene Speisen. Im Kaisertrakt geben Schriftstücke und Gegenstände einen Einblick in die Tischkultur am Hof des Brixner Fürstbischofs. Die Schau ist Teil des Kooperationsprojektes „Wohl bekomm’s!“ des Museumsverbandes Südtirol. Im Rahmen des Projektes beschäftigen sich die teilnehmenden Museen, Sammlungen und Ausstellungsorte mit der Kulturgeschichte der Ernährung und der Heilmittel im südlichen Tirol.

Öffnungszeiten der Ausstellung
20.6.–30.9.2019
täglich 10–18.30Uhr
1.–31.10.2019
Dienstag bis Sonntag
10–17 Uhr

Brixen in alten Ansichten

Brixen, die Bischofsstadt an Eisack und Rienz, steht im Mittelpunkt der Ausstellung. Zahlreiche Grafiken und Zeichnungen zeigen Stadtveduten, Ansichten einzelner Gebäude und Motive aus der Umgebung. Die Blätter spannen einen Bogen von der ältesten druckgrafischen Ansicht Brixens aus dem Jahr 1588 bis zum frühen 20. Jahrhundert. Vieles ist in diesem Zeitraum von rund 300 Jahren gleich geblieben, noch mehr hat sich verändert.

Brixen
Kupferstich/Radierung von Matthäus Merian d. Ä.
1649

Jahrelang trugen Wolfgang Hellrigl (†) und Martina Stanek eine umfangreiche Sammlung alter Ansichten der Stadt Brixen und ihrer nächsten Umgebung zusammen. Ihre Forschungsergebnisse publizierten sie 2002 im Buch „Brixen in alten Ansichten“. Nun sind sämtliche Blätter aus der privaten Sammlung Stanek/Hellrigl in einer digitalen Station in der Hofburg einsehbar. Eine wechselnde Auswahl aus den Zeichnungen und Grafiken wird zudem im Original  präsentiert.

Öffnungszeiten der Ausstellung
15.3.–31.5.2019 und 1.–31.10.2019
Dienstag bis Sonntag
10–17 Uhr
Karfreitag, 19.4.2019: 10–14 Uhr
15.6.–30.9.2019
täglich 10–18.30Uhr