Diözesanarchiv

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Das Diözesanarchiv ist seit April 2017 wieder geöffnet. Die Benutzer sind gebeten, ihren Besuch mindestens eine Woche zuvor via E-Mail anzukündigen und ihr Forschungsinteresse anzugeben: archiv@hofburg.it

Liegen für einen Tag mehr als vier Anmeldungen vor, ist die Archivdirektion aufgrund der bestehenden Infrastruktur gezwungen, einen Besucher auf einen späteren Termin zu verweisen.

Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch, 8.15 bis 16.45 Uhr

Für den einzelnen Archivbenutzer kann pro Arbeitstag nur eine beschränkte Anzahl an Archivalien ausgehoben werden (3 Codices/Aktenbündel, 15 Urkunden).


Direktorin
PD Dr. Erika Kustatscher
archiv@hofburg.it

Adresse
Diözesanarchiv  Brixen
Hofburgplatz 2
I – 39042 Brixen

tel +39 0472 801166
fax +39 0472 208290


 

Benutzungsordnung des Diözesanarchivs in der Hofburg Brixen

Das Diözesanarchiv in der Hofburg in Brixen ist Eigentum der Diözese Bozen-Brixen, ist somit ein kirchliches Archiv, somit seiner zivilrechtlichen Natur nach ein Privatarchiv. Die Diözese erlaubt während der vorgesehenen Öffnungszeiten die Einsichtnahme in die im Diözesanarchiv verwahrten Archivalien, soweit sie dieser vorliegenden Benutzungsordnung entspricht.

Benutzungszeiten

  1. Das Diözesanarchiv ist zu folgenden Zeiten zugänglich: Montag bis Mittwoch, 8.15 bis 16.45 Uhr
  2. Die Archivdirektion behält sich vor, einen Öffnungstermin kurzfristig abzusagen, wenn der Lesesaal für andere Zwecke gebraucht wird.
  3. Die Benutzer des Archivs haben sich unaufgefordert an die vorgegebenen Schließzeiten zu halten.
  4. Die Benutzer sind gebeten, ihren Besuch mindestens eine Woche vor dem vorgesehenen Termin via E-Mail anzukündigen und ihr Forschungsinteresse anzugeben. Liegen für einen Tag mehr als vier Anmeldungen vor, ist die Archivdirektion aufgrund der bestehenden Infrastruktur gezwungen, einen Besucher auf einen späteren Termin zu verweisen.

Benutzungserlaubnis

  1. Die Benutzungserlaubnis wird von der Archivdirektion erteilt. Vorrang haben Forscher, die das Archiv zu wissenschaftlichen Zwecken benutzen, andere Forschungsinteressen können nur im Rahmen der darüber hinaus verbleibenden Möglichkeiten berücksichtigt werden.
  2. Die Benutzung der Archivalien darf ausschließlich in dem für diesen Zweck vorgesehenen Lesesaal erfolgen. Die Entlehnung von Archivalien nach außen ist nicht gestattet.
  3. Für den einzelnen Archivbenutzer kann pro Arbeitstag nur eine beschränkte Anzahl an Archivalien ausgehoben werden (in der Regel 3 Codices/Aktenbündel, 15 Urkunden, im Einzelfall abhängig vom Aufwand der Aushebung).
  4. Von der Benutzung ausgeschlossen sind Bestände, die den vorgesehenen zeitlichen Sperren unterliegen. Es liegt im Ermessen der Archivdirektion zu entscheiden, ob ausnahmsweise Einsicht in solche Archivalien gewährt wird. Unter keinen Umständen werden Dokumente ausgefolgt, die dem guten Ruf von noch lebenden Personen oder von Personen, deren Andenken noch lebendig ist, schaden.
  5. Jeder Benutzer darf nur das für ihn ausgehobene Archivmaterial einsehen.
  6. Schriftliche Auskünfte können nur in einem Ausmaß erteilt werden, das keine regelrechte Forschungsarbeit der Archivleitung erfordert. Eingehendere Nachforschungen muss der Interessierte selbst durchführen bzw. durchführen lassen.
  7. Die Benutzer müssen die nötigen Kenntnisse, insbesondere im Lesen alter Schriften, mitbringen. Der Beratungsdienst beschränkt sich auf Auskünfte über die Möglichkeiten des Zugangs zum Archivgut hinsichtlich Art, Umfang und Benutzbarkeit. Außerdem wird die Vertrautheit mit der grundlegenden Literatur zum bearbeiteten Thema vorausgesetzt.

Benutzungsordnung im engeren Sinn

  1. Der Archivbenutzer hat sich vor Beginn der Arbeit im Archiv auszuweisen und Gegenstand und Zweck seiner Forschung anzugeben.
  2. Mäntel, Taschen, Aktenkoffer, Rucksäcke etc. müssen an der Garderobe im Vorraum deponiert werden. Diözese und Archivdirektion übernehmen für diese Gegenstände keine Haftung.
  3. Der Inhalt von ausgefolgten Aktenfaszikeln muss in der vorliegenden Ordnung belassen werden. Sie müssen in jeder Hinsicht so retourniert werden, wie sie in Empfang genommen wurden.
  4. Alle Archivalien sind mit größter Sorgfalt zu behandeln. Eintragungen oder Markierungen sind nicht gestattet. Es ist verboten, sich beim Umblättern die Finger zu befeuchten.
  5. Archivalien dürfen nicht als Schreibunterlage benutzt werden; sie dürfen auch nicht am Boden deponiert werden.
  6. Für Notizen auf den vom Benutzer mitgebrachten Unterlagen ist nur der Bleistift zugelassen. Die Arbeit mit elektronischen Datenträgern ist erlaubt; die Stromversorgung im Lesesaal ist aber begrenzt.
  7. Das Fotokopieren von Archivalien ist grundsätzlich untersagt. Es können aber vom Benutzer selbst Fotografien angefertigt werden.
  8. Essen, Trinken und Rauchen sind im Lesesaal verboten, desgleichen Unterhaltungen, auch solche im Flüsterton. Mobiltelefone dürfen ausschließlich im Vorraum verwendet werden.
  9. Fallen einem Benutzer Schäden an einem Archivale auf, so sind diese umgehend der Archivdirektion zu melden.
  10. Die Archivdirektion übernimmt keine Haftung für Inhalt und Richtigkeit von Quellenzitaten.

Entschädigungen

  1. Für die Benutzung des Diözesanarchivs wird eine Nutzungsgebühr erhoben.
    Wochenkarte: 10,00 Euro: berechtigt zur Benutzung an 3 beliebigen Tagen, an denen das Archiv für Benutzer zugänglich ist, innerhalb eines Jahres
    Monatskarte: 25 Euro: berechtigt zur Benutzung an 14 beliebigen Tagen, an denen das Archiv für Benutzer zugänglich ist, innerhalb eines Jahres
    Jahreskarte: 50 Euro: berechtigt zur Benutzung des Archivs an allen Tagen, an denen dieses für Benutzer zugänglich ist
    Für Fotografien, die publiziert werden, ist, nach Einholung der Publikationserlaubnis, eine Gebühr von 40 Euro pro verwendeter Vorlage vorgesehen.
  2. Beschädigung oder Entwendung von Archivalien werden gerichtlich angezeigt und haben, wie jede andere Übertretung der vorliegenden Ordnung, den sofortigen Ausschluss von jeder weiteren Benutzung des Archivs zur Folge.
  3. Der Benutzer des Diözesanarchivs verpflichtet sich, von Veröffentlichungen, die auch nur teilweise auf Forschungsmaterial dieses Archivs beruhen, unaufgefordert ein kostenloses Belegexemplar zur Verfügung zu stellen.