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Paul Troger - der Barockmaler aus Welsberg

Paul Troger, 1698 in Welsberg geboren, zählt zu den Großen der Österreichischen Barockmalerei. Seine Ausbildung hatte er in Venedig, Bologna, Rom und Neapel erfahren.

Anbetung des Lammes, Bozzetto für den Brixner Dom, Paul Troger, 1750     Hier ist eines seiner bekanntesten Jugendwerke gezeigt, die Anbetung des Kindes. Die Tafel entstand unter dem noch frischen Eindruck von Guido Renis Lichtbildern 1720.

Der Großteil der von Troger oder dessen Schulkreis geschaffenen Ölbilder entstanden für die Margarethenkirche in Welsberg. Dort waren die Passionsszenen als Fastenbilder, die heiligen Büßer wohl für die Beichtstühle gedacht. So ist die Ölbergszene eine Wiederholung der Tafel in St. Peter in Salzburg, die Pietà kennt ein eng verwandtes Gemälde Trogers im Wien Museum (Wien).

Bedeutung kommt dem Bozzetto für das Brixner Langhausfresko mit der Anbetung des Lammes zu. Es handelt sich dabei um den eigenhändigen Ölentwurf des Künstlers zu diesem Deckenbild.

Der Bozzetto für die Melker Studienkapelle ist ebenfalls als Original anzusprechen, auch der Entwurf für das Seitenaltarbild in der Elisabethinerinnenkirche von Preßburg. Der Entwurf mit der von Tugenden begleiteten Minerva war für das Stiegenhaus in Stift Geras (Oberösterreich) bestimmt. Albrecht Steiner von Felsburg verwendete diese zur Vorlage für die Neuausführung von Trogers Kuppelgemälde im Brixner Dom.


Näheres zur Sonderausstellung Paul Troger und Brixen finden Sie hier.
 
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